Steuerzwecke

Der Verkauf einer Immobilie in Spanien unterliegt Steuern und anderen Kosten. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Kategorien.

Plusvalia

Wenn Sie Ihre Immobilie für einen höheren Betrag verkaufen, als Sie sie in der Vergangenheit gekauft haben, müssen Sie Impuesto sobre el Incremento de Valor de los Terrenos Urbanus (Plusvalia) bezahlen. Die Steuerbemessungsgrundlage ist die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis. Der Steuersatz ist progressiv und variiert zwischen 19% und 23%. Darüber hinaus zieht der Notar 3% des vereinbarten Verkaufspreises ab, wenn Sie nicht in Spanien ansässig sind. Dies soll Steuerhinterziehung verhindern. In der Vergangenheit zelten viele Verkäufer, um Spanien zu verlassen, nachdem sie ihr Eigentum verkauft hatten, ohne dass die spanische Regierung ihren neuen Wohnort kannte. Infolgedessen wurden spanische Steuern oft nicht gezahlt. Durch Abhebung von 3% des Preises wird dies verhindert. Diese Zahlung kann als Vorauszahlung angesehen werden. Der Verkäufer ist verpflichtet, innerhalb von 3 Monaten nach dem Verkauf seiner Immobilie eine Steuererklärung einzureichen. Falls die bereits bezahlten 3% nicht ausreichen, muss der Verkäufer die Differenz bezahlen.
Wenn Sie Ihre Immobilie zu einem niedrigeren Preis verkaufen, als Sie sie in der Vergangenheit gekauft haben, müssen Sie Plusvalia nicht bezahlen.

Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung weiterer zusätzlicher Kosten, die beim Verkauf Ihrer Immobilie anfallen. Die Summe dieser Kosten kann von dem Betrag von Plusvalia abgezogen werden, den Sie bezahlen müssen.

Beispiel: Sie haben Ihre Immobilie 2007 für 210.000 EUR gekauft und 2017 dieselbe Immobilie für 225.000 EUR verkauft und haben zusätzliche Kosten von 5.000 EUR. Grundsätzlich sind Sie verpflichtet, Steuern in Höhe von EUR 15.000 zu zahlen. Da Sie jedoch zusätzliche Kosten in Höhe von 5.000 EUR haben, können Sie diese Kosten in Höhe von 15.000 EUR abziehen. Dies bedeutet, dass Sie Plusvalia über den Betrag von EUR 15.000 - EUR 5.000=EUR 10.000 bezahlen müssen.

Sonstige Ausgaben

Neben Notarkosten, Bewertungskosten und anderen beschriebenen Kosten müssen Sie auch über ein gültiges Energieausweis verfügen. Dieses Zertifikat ist Teil der europäischen Gesetzgebung und gibt dem Käufer Informationen über den Energieverbrauch der Immobilie. Ohne dieses Zertifikat dürfen Sie Ihre Immobilie nicht verkaufen. Sobald Sie dieses Energieausweis gekauft haben, bleibt es 10 Jahre lang gültig. Nach diesen 10 Jahren müssen Sie ein neues Zertifikat kaufen.

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